Lightroom bietet die Möglichkeit eine beliebige Anzahl von sogenannten Katalogen (= Bildersammlungen) anzulegen. Sehr schnell kommt man auf die Idee einzelne Themenbereiche, wie Reisefotos, Portraits, … in einzelnen Katalogen abzulegen.

Für Profis kann ich ich diese Vorgehensweise durchaus nachvollziehen. Für uns Hobbyfotografen bevorzuge ich aber die 1-Katalog Strategie, d.h. alle Fotos werden in ein und demselben Katalog verwaltet.

Meine Gründe für die 1-Katalog Strategie

  • In meinem Katalog verwalte ich derzeit ca. 39.000 Fotos und kann keinerlei Geschwindigkeitseinbußen feststellen. Laut anderen Berichten im Internet sollen auch 50.000-60.000 Fotos kein Problem sein. Derzeit nehmen die 39.000 Fotos ca. 600 GB auf der Festplatte ein.
  • Lightroom öffnet standardmässig immer den zuletzt geöffneten Katalog, d.h. ich muss nie den Katalog wechseln und verliere auch keine Zeit damit.
  • Die Suche, Veröffentlichungsdienste sowie auch Sammlungen erstrecken sich immer über alle Fotos. Die Verwaltung des gesamten Portfolios wird daher sehr einfach.

Alle meine Lightroomdaten (Katalog, Originalbilder) befinden sich auf einer separaten Platte. Nach dem Kauf meiner D800 und den damit verbundenen sehr großen RAW-Dateien (36 Megapixel) habe ich die Platte durch eine schnellere mit 10.000 Umdrehungen/Min. ersetzt (WD Velocraptor). Am idealsten wäre natürlich eine SSD. Diese sind aber in der für mich notwendigen Größe noch sehr teuer.